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Malteser Sigmaringen

SCHWAEBISCHE Zeitung Mengen: Neues Reanimationsgerät wird bei Übung eingesetzt

06.12.2018
Die Einsatzkräfte testen das neue Reanimationsgerät. (Foto: Feuerwehr)

Um im Rettungsdiensteinsatz Personalresourcen noch optimaler einsetzen zu können, wurden die Notarzteinsatzfahrzeuge in Baden-Württemberg mit einem automatischen Thoraxkompressionsgerät ausgestattet. Das Gerät führt vollautomatisch eine Herzdruckmassage durch und kann so das Rettungsdienstpersonal während des Einsatzes entlasten, damit dies andere Tätigkeiten übernehmen kann. Das Gerät kann so zwei Stunden am Stück die Herzdruckmassage übernehmen.

Die First Responder der Feuerwehr Mengen, die zu Einsätzen als Ersthelfer zur medizinischen Erstversorgung ausrücken, haben sich nun von Andreas Enzenross und seinen Helfern vom Malteser Hilfsdienst in die Handhabungsweise des Geräts einweisen lassen. Nachdem die Geräte noch relativ neu sind und es wenige Erfahrungswerte gibt, nutzen beide Rettungseinheiten die Gelegenheit, um die praktische Anwendung in einer gemeinsamen Übung zu erproben. Es wurde angenommen, dass die First Responder zu einer bewusstlosen Person ausrücken und diese reanimieren müssen. Nach Eintreffen des Malteser Hilfsdiensts wurde das Thoraxkompressionsgerät eingesetzt, um die Herzdruckmassage zu übernehmen. Die verletzte Person wurde dann unter Einsatz der automatischen Herzdruckmassage mit einer Schleifkorbtrage über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet.

Die Übung lief koordiniert ab und brachte für alle Beteiligte neue Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten des Thoraxkompressionsgeräts.

 

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